25.062015

Luca Ludwig siegt in Spa

BONN: Der Bonner baut seine Führung in der ADAC GT Masters aus„Das ist der Ritterschlag“, freute sich Tourenwagenlegende Klaus Ludwig vergangenen Sonntag in Spa. Gerade hatte Sohn Luca gemeinsam mit Sebastian Asch auf dem Zakspeed-Mercedes den sechsten Lauf zur ADAC GT-Masters in Spa gewonnen. Den fünften Lauf am Samstag hatte das Duo auf dem zweiten Rang beendet. In der Gesamtwertung bauten sie ihren Vorsprung auf 28 Zähler aus.

Das Rennen am Sonntag startete mit Verzögerung. Als es anfing zu regnen, brach die Rennleitung die Einführungsrunde ab und gab den Teams Gelegenheit, auf Regenreifen zu wechseln. Nach drei weiteren Runden hinter dem Safety-Car ging es los. Altmeister Bernd Schneider (HP-Mercedes) nutzte seine Pole Position und bog als Erster in die enge Kurve La Source. Luca Ludwig reihte sich hinter Uwe Alzen (BMW) als Dritter ein. Noch in der Anfangsphase überholte Ludwig Alzen und machte fortan Jagd auf Schneider. „Auf der Geraden fuhr ich in seiner Spur, um Aquaplaning zu vermeiden. In den Kurven habe ich eine andere Linie gewählt“, erklärte Ludwig. Während der Bonner die äußere und offenbar schnellere Spur wählte, hielt sich Schneider innen. Er war zwar langsamer als Ludwig, konnte so aber ein Überholen verhindern. „Im Hinblick auf die Meisterschaft kann man bei solchen Bedingungen kein großes Risiko eingehen“, so Ludwig. Den obligatorischen Boxenstopp absolvierte Ludwig als Erster der Spitzengruppe. Als alle Teams ihre Fahrer gewechselt hatten, fand sich Sebastian Asch, der von Ludwig übernommen hatte, nur auf dem dritten Rang wieder. Vor ihm lag der HP-Mercedes, den Harald Procyzk übernommen hatte und die Corvette, in der Andreas Wirth Daniel Keilwitz abgelöst hatte. Da der HP-Mercedes die Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten hatte und  eine Stop-and-go-Strafe kassierte, fiel er aus der Spitzengruppe heraus. Asch überholte dann Wirth und der erste Saisonsieg war in trocknen Tüchern. Am Vortag war der Zakspeed-Mercedes von der Pole-Position gestartet und bei trocknen Bedingungen Zweiter geworden. Sieger wurden Jens Klingmann und Dominik Baumann auf einem BMW Z 4. „Wir hatten in der Anfangsphase kein gutes Set-up. Im Laufe des Rennens wurde das Auto besser, aber gegen den BMW waren wir chancenlos“, meinte Ludwig.

23.06.2015 Generalanzeiger – Oliver Ermert
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