28.042015

Luca Ludwig mit gutem Saisonstart

BONN. Das war wirklich ein Wochenende nach Maß für den Bonner Luca Ludwig und seinen Teamkollegen Sebastian Asch in Oschersleben.Die beiden Zakspeed-Piloten belegten auf dem Mercedes SLS in den ersten beiden Läufen dieser Saison zur ADAC GT Masters jeweils den zweiten Rang.

Das Samstagsrennen nahm Startfahrer Sebastian Asch vom vierten Startplatz auf. Polesetter Luca Stolz im Bentley musste sich beim Start sowohl dem Zweiten aus dem Qualifying, Christian Engelhart auf Porsche, als auch Asch geschlagen geben. Bis zum Fahrerwechsel zur Halbzeit des einstündigen Rennens fuhr der führende Engelhart auf Asch einen Vorsprung von 2,2 Sekunden heraus.

Die Zakspeed-Truppe verlor beim Fahrerwechsel indes noch weitere fünf Sekunden. “Mein Funk funktionierte nicht, so dass ich das Kommando zum Abfahren nicht bekommen habe. Irgendwann bin ich dann einfach auf Verdacht losgefahren”, erklärte Ludwig.

In der GT Masters ist für den Pflichtboxenstopp eine Mindestdauer von 65 Sekunden festgelegt, gemessen von eigens markierten Linien an der Ein- und Ausfahrt zur Boxengasse. Aus diesem Grunde misst die Boxencrew die Zeit von der Einfahrt bis zur Box, hat zuvor die Zeit von der Box bis zur Ausfahrt berechnet und versucht danach, den Fahrer möglichst punktgenau loszuschicken. “Den Porsche hätte ich aber wahrscheinlich ohnehin nicht mehr bekommen”, nahm es Ludwig gelassen. Das Duo Christian Engelhart/Thomas Bachler konnte so einen ungefährdeten Sieg einfahren.

Das Sonntagsrennen nahm Zakspeed-Startfahrer Luca Ludwig schließlich vom dritten Startplatz aus auf. In der Anfangsphase versuchte er, sich an Jeroen Bleekemolen im Bentley vorbeizumogeln, was ihm jedoch nicht gelang. Dafür überholte Daniel Keilwitz in der Corvette beide Kontrahenten und ging in Führung. Zur Halbzeit gab es eine Gelbphase, die das Feld wieder zusammenführte.

Nach dem Fahrerwechsel lagen die Corvette, der Bentley und der Zakspeed für einige Runden eng zusammen. Sebastian Asch ließ dann aber – notgedrungen – eine Lücke entstehen. “Am Ende haben die Reifen ein bisschen nachgelassen”, meinte der Ammerbrucher. Die Corvette – mittlerweile mit Andreas Wirth im Cockpit – fiel kurz vor Schluss des Rennens mit einem technischen Defekt aus, so dass der Bentley seinen ersten Sieg in der ADAC GT Masters feierte und Ludwig/Asch ihren zweiten Platz vom Vortag wiederholten.

Die Sieger des Samstags, Christian Engelhart/Thomas Bachler, belegten im zweiten Lauf den vierten Rang und führen in der Gesamtwertung hauchdünn mit 37 Punkten vor Ludwig/Asch, die es auf 36 Zähler bringen.

 

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